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Archiv des Monats August 2008

Geocaching auf Sardinien

am 23. August 2008 unter Interssante Orte, GEOCACHING, FOTOS abgelegt

Auch auf der schönen Insel Sardinien gibt es viele schöne Orte, die mittlerweile mit einem Geocache belegt sind. Wärend meinem Aufenthalt im Süden der Insel, hatte ich 2 Gelegenheiten für eine kleine Cache-Tour, die ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann.

Capo Spartivento - GCXEBH

Direkt beim Cache

Bellavista di Nebida - GCXD6X

Bellavista di Nebida Sonnenuntergang

Sardinien - Tempel von Antas

am 21. August 2008 unter Interssante Orte, FOTOS abgelegt

Nördlich von Iglesias auf Sardinien steht unweit von Fluminimaggiore an den Hängen des Monte „Conca ‘e s’Omu”, der Tempel von Antas (Tempio di Antas). Es sind die Reste eines imposanten historisches Heiligtum, das dem Sardus Pater geweiht war.

Tempel von Antas

Als die Punier um 500 v. Chr. ihren Tempel im Antas-Tal errichteten, war der Ort bereits von einer der sardischen Kulturen als sakral markiert. Mitte der 80′er-Jahre fanden Archäologen unweit der Kultstätte einige Gräber der Nuragher. Um ca. 211-217 zu Zeiten des Kaisers Caracalla, wurde der Tempel von den Römern abgerissen und neu errichtet. Das von den Puniern dem Gott Sid (einem Sohn Melkarts) geweihte Heiligtum wurde nun dem Sardus Pater geweiht.

an einer der Säulen des Tempels

Die Inschrift lautet: „Templ(um) De Sardi Patris Bab“. Von dem punischen Tempel sind nur noch Relikte der Grundmauern zu erkennen. Auch vom römischen Heiligtum blieb wenig erhalten. Es sind sechs Säulen und die Fundamentplattform.

Sardinien - Grotte von Su Manau

am 21. August 2008 unter Interssante Orte, FOTOS abgelegt

Einen Besuch in einer der beeindruckensten Tropfsteinhöhlen, die ich je gesehen habe war die “Grotta di Su Mannau “im Südwesten Sardiniens. Der Name dieser gigantischen Höhle bedeutet so viel wie:” Höhle des Ungeheuers oder Riesen.”

Grotta di Su Mannau

Nach einem kurzen, steilen Aufstieg vom Parkplatz zum Eingang der Höhle erwartet einen eine große Halle. Der Vorhof in die Finsternis. Der Führer spricht leider nur die notwendigsten Worte in Englisch, ansonsten nur italienisch. Das macht aber nichts, denn von der Gruppe habe ich mich zwecks menschenfreier Fotos schnell, still und heimlich distanziert. Zumal ich sowieso kein italienisch verstehe. Dennoch sehr beeindruckend. Riesige Säle mit gigantisch großen Stalaktiten und Stalagmiten, schöne beleuchtet und mit stählernen Treppen zur Begehung und Besichtigung gesichert.

Gigantische Tropfsteine

Von Fluminimaggiore sind es nur ein paar Kilometer Richtung Iglesias. Dann zweigt heute ein kleines geteertes Sträßlein ab und führt einspurig in ein stark begrüntes Tälchen. Früher mußte man noch in einer richtigen Furt das Flüßchen queren. Heute wurde dort auch schon eine Brücke errichtet, so daß das Erreichen das geteerten Parkplatzes jederzeit möglich ist. Ein hölzernes Führerhäuschen hat man dort auch errichtet, eine Informationstafel klärt über die räumliche Situation und die Wandermöglichkeiten in die Umgebung auf.

Kathedrale Santa Maria di Castello zu Cagliari

am 19. August 2008 unter Interssante Orte, FOTOS abgelegt

Der Dom zu Cagliari - oder auch Kirche Santa Maria di Castello gennannt - wurde einst im 13. Jahrhundert von den Pisanern erbaut. Die Kirche sehr oft umgebaut, denn schon im 14. Jahrhundert erfolgten an der Außenfront Umbauten im katalanisch-gotischen Stil. Daraus machten die Spanier eine barocke Fassade von der noch Reste hinter dem Dom-Museum gelagert sind. Diese wurde schließlich 1933 abgerissen und wieder nach den alten pisanischen Plänen hergerichtet. Original erhalten sind hingegen die Portale der Seitenschiffe (links pisanisch, rechts gotisch) und der Glockenturm. Über dem Türsturz des Hauptportals ist ein römischer Sarkophag eingemauert.

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Innen ist der Stil überwiegend Barock. Neben dem kunstvoll gefliesten Boden aus Buntmarmor, dem Altar mit Steinintarsien, den Deckengemälden und sakralen Skulpturen sind vor allem das Altarbild „Retablo della Crocifissione“ mit einer Darstellung der Kreuzigung und der thronenden Madonna von 1528/ 30 sowie die Marmorkanzel des Bildhauermeisters Guglielmo aus der Mitte des 12. Jahrhunderts erwähnenswert. Letztere stand ursprünglich im Dom zu Pisa und wurde im 14. Jahrhundert als Geschenk der Pisaner für den Dom nach Cagliari gebracht. Die in zwei Teile gesägte Kanzel mit Szenen aus dem Leben Jesu gilt als eines der herausragendsten Werke pisanischer Kunst auf Sardinien. Vier steinerne Löwen, die ursprünglich die Kanzel trugen, flankieren nun den Hauptaltar. Erwähnenswert ist auch die Krypta. Das Gewölbe ist mit 600 Rosetten verziert, keine gleicht der anderen. Es beherbergt Grabkammern mit den Überresten von fast 300 sardischen Märtyrern, die im 17. Jahrhundert von der Kirche Basilica di San Saturno in die Krypta umgebettet wurden.

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Die Palinuro im Hafen von Cagliari

am 19. August 2008 unter FOTOS abgelegt

Diese ehemalige französische Fischerei-Barkentine mit untersetzter Takelage, um auch Stürmen trotzen zu können, wurde mit Unterbrechungen im 2. Weltkrieg bis etwa 1950 für Fischereizwecke eingesetzt. Das Schiff hieß zunächst “Comandant Louis Richard” und wurde nach dem Verkauf 1948 in “Jean Marc Aline” umbenannt, wegen Unrentabilität beim Fischfang stand das Schiff bereits nach einer Reise wieder zum Verkauf.

Die Palinuro im Hafen von Cagliari Die Palinuro bei Nacht

1951 wurde das Schiff durch die italienische Marine erworben und zum Schulschiff umgebaut, seit 1955 ist es mit Namen “Palinuro” für die Marineschule “La Maddalena” auf Sardinien im Einsatz.