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Archiv des Monats Oktober 2009

Ungewöhliches am Nachthimmel

am 18. Oktober 2009 unter Blogroll abgelegt

18. Oktober 2009
Es war gegen 21:20 Uhr (MESZ). Als ich mit meinem Hund nach draußen ging und den sternenklaren Nachhimmel betrachtete, fiel mir etwas seltsames auf. Erst sah ich einen kleinen Lichtpunkt am westlichen Himmel (nahe dem Sternbild großer Wagen), der sich in Richtung Norden bewegte. Ich hielt diesen Lichtpunkt zuerst für einen Satellit, da dieser gewöhnlicherweise in der selben Geschwindigkeit fliegt. Doch dann bemerkte ich, dass dieser kleine Lichtpunkt aus etwas heraus flog, das wie eine kleine dreieckige leuchtenden Nebelwolke aussah. Als ich genauer hin sah, entdeckte ich etwas phänomenales. Um diese seltsam leutende Nebelwolke zog sich ein gigantischer holoartiger Ring, der fast den halben Himmel bedeckte. Ich blieb stehen und beobachte aufmerksam, was ich dort gesehen hatte. Langsam bewegte sich die kleine Nebelwolke mit samt dem überdimensionalen Ring Richtung Norden. “Was konnte das nur sein?” dachte ich, als ich wie erstarrt dem seltsamen Treiben am Nachthimmel folgte. Gute 10-15 Minuten stand ich da, bis sich das Phänomen langsam am nördlichen Horizont auflöste.
Eins war für mich jedoch sicher, es konnte unmöglich ein Metorit oder ein Komet sein. Ob es ein Ufo war? Nein, so richtig glauben mochte ich das auch nicht. Aber was war es dann? Sofort setzte ich mich nach Rückkehr der Gassirunde an den PC und recherchierte nach diesem Ereignis. Es dauerte nicht lange, da fand ich eine plausible Erklärung.

Rekonstruktion

(Bild ist eine grafische Nachbildung. So sah das Spektakel in etwa aus)

Verantwortlich für dieses nächtliche Schauspiel waren die US-Amerikaner. Am 18. Oktober um 18:12 (MESZ) hob von einer Militärbasis in Kalifornien die 600. Atlas-V-Rakete mit einem militärischen Wettersatelliten (DMSP F18) ab. Nachdem die Rakete ihre Nutzlast in einen polaren Orbit verbracht hatte, blieb noch genügend Treibstoff an Bord, um einige weitere Test mit der verbleibenden Centaur-Raketenstufe durchzuführen.
Der Höhepunkt dieser Experimente war ein letztes Zünden der Triebwerke, ziemlich genau drei Stunden nach dem Start - also zeitgleich mit dem Auftreten des Himmelsphänomens.

Jetzt war es klar: Diese seltsame Wolke bestand aus Raketenabgase von verbranntem Hydrazin, die freigesetzt wurden, als die Triebwerke noch einmal für knappe 4 Minuten aktiviert wurden und die Rakete von der Erde fort beschleunigten.

Eigentlich werden ausgebrannten Raketenstufen zum kontrollierten Absturz in den Pazifik gelenkt. Dieses jedoch wollten die Raumfahrtingenieure aber das Experiment am Himmel mitverfolgen, weswegen sie die Rakete immer höher steigen ließen und so für dieses abendliches Schauspiel sorgten.

Den Raketenstart habe ich bei Youtube gefunden:

Die Flugbahn der Rakete kann man auf der unten stehenden Grafik ablesen. Zwischen Nordafrika und Frankreich wurde der sogenannte “Disposal Burn” (grüne Markierung) durchgeführt, der zu diesem Phänomen führte.
Flugbahn (Quelle: United Launch Alliance)

Berichte (Links):

  1. Bericht im Hamburger Abendblatt
  2. Bilder von Oliver Schneider aus 33818 Leopoldshoehe –> www.balkonsternwarte.de
  3. YOUTUBE: Atlas 5 rocket Blast Off on Historic 600th launch
  4. Offizieller Bericht zum Raketenstart der NASA

Gute Flashspiele

am 18. Oktober 2009 unter Blogroll abgelegt
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2. Impressionen Koblenz

am 07. Oktober 2009 unter Interssante Orte, FOTOS abgelegt

001 002 Liebfrauenkirche Gasse bei der Liebfrauenkirche Schaufenster Liebfrauenkirche Berühmter Koch Brunnen Haus Brunnen Altes Gymnasium Durchgang Denkmal Altes Tor Kopf am Dach Lichtspiel Lichtspiel Brunnen Laterne Haustür Laternen Bankhaus

Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich

am 06. Oktober 2009 unter Interssante Orte, FOTOS abgelegt

AKW
Das Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich befindet sich am Rhein, etwa 10 Kilometer nordwestlich von Koblenz nahe der Stadt Mülheim-Kärlich. Das einzige Kernkraftwerk in Rheinland-Pfalz wurde 1986 fertig gestellt, musste aber wegen einer fehlerhaften Baugenehmigung schon 1988 wieder vom Netz genommen werden. Nach einer höchstrichterlichen Entscheidung aus dem Jahr 1998 darf die Anlage nicht wieder in Betrieb genommen werden. Ihr Rückbau soll bis 2012 beendet sein.
(Quelle: www.wikipedia.org)

Annalena bei den wilden Tieren

am 03. Oktober 2009 unter NATUR, Interssante Orte, Annalena, FOTOS abgelegt

In in einer der schönsten Naturlandschaften am Bodensee, genauer gesagt dem Bodanrück, gibt es ein wundervolles Naturerlebnis für Groß und Klein, den Wild- und Freizeitpark Allensbach.
Die 75 Hektar großen Parkanlage befindet sich in einer wunderschönen naturgeschützten Parklandschaft.
Dort gibt es ca. 300 Wildtiere in riesigen Freigehegen. Gemütliche Rastplätze, ein großer Aktivspielplatz, der Streichelzoo und natürlich die Falknerei machen diese Anlage zu einem schönen Ausflugsziel für Natur- und Tierfreunde.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Wild- und Freizeitparks Allensbach.

Hier einige Tiere aus dem Park:

001 002 003
004
Bärenliebe Bärenliebe Bär Wisent Rotwild